Saison 2020

ePaper
Teilen:

Die Norddeutsche - 28.07.2020

 

                            Die zweite Karriere

 

Philipp Koschinsky will bei den Sportschützen Bremen wieder Ringzahlen jenseits der 390 ins Visier nehmen

 

von Karsten Hollmann

Lesum. Für einen Luftgewehr-Freihand-Zweitligisten ist es nicht einfach, in Deutschland Neuzugänge zu finden, die auf diesem Niveau mithalten können. Deshalb freuen sich die Sportschützen Bremen aus Lesum umso mehr darüber, einen Neu-Bremer für sich gewonnen zu haben, der für Ergebnisse jenseits der 390 Ringe gut ist. Philipp Koschinsky studierte in Bremerhaven Maritime Technologie und zog nun zu seiner Freundin Jana Schnelle nach Schwachhausen.

 

„Ich hatte während meines Studiums keine Zeit für mein Hobby, wollte nach meiner jahrelangen Abstinenz aber wieder an meine guten Jugendjahre anknüpfen“, sagt der 31-Jährige. Lange war er für den SV Garßen in der Landes- oder in der Verbandsliga angetreten und hat dabei bis zu 392 Ringe erzielt. „Ich war nun auf der Suche nach einem Verein, in dem ich leistungsmäßig wieder an diese Zeit herankommen oder mich vielleicht sogar noch steigern kann. Dabei gerieten die Sportschützen Bremen in mein Visier“, informiert „Kuschi“, wie er von Freunden genannt wird. „Den Spitznamen hatte schon mein Vater“, sagt Philipp Koschinsky. Horst Koschinsky ist Pistolenschütze bei der SG Bedenbostel im Landkreis Celle und brachte seinen Sohn dort vor mehr als 20 Jahren zum Schießsport. „Bedenbostel ist ein kleiner Ort mit weniger als 1000 Einwohnern. Da ist es ganz normal, dass man in den Schützenverein eintritt“, so Koschinsky.

Mit dem Pistolen-Schießen konnte Philipp Koschinsky jedoch ebenso wenig etwas anfangen wie mit dem Auflage-Schießen. „Auch für das Kleinkaliber-Liegend-Schießen oder für den Dreistellungskampf konnte ich mich nicht so richtig motivieren. Dafür bin ich im Luftgewehr-Freihand-Schießen schnell vorangekommen“, sagt Philipp Koschinsky. Im Anschluss an seine Zeit in Bedenbostel trainierte er auch noch beim SV Eschede, ehe er zum SV Garßen stieß. Vom ersten Training auf der Anlage des Blumenthaler SV bei den Sportschützen Bremen zeigte sich der Ingenieur für Unterwasserrobotik sehr angetan: „Ich bin gleich auf meine neuen Teamkollegen Jens Hinrichs und Kevin Standhartinger sowie auf den Vorsitzenden Andreas Brenneke getroffen. Die traten mir freundlich und aufschlussreich entgegen und bewiesen auch eine gute Fehleranalyse.“ Abgesehen von der Corona-Pause trainiert der Sportschützen-Neuzugang bereits seit mehr als einem halben Jahr zweimal in der Woche. Das Training zahlt sich auch schon aus. „Angefangen habe ich mit etwa 375 Ringen. Jetzt hatte ich aber auch schon einmal wieder 392 Ringe“, verrät Koschinsky.

 

Während seiner Abstinenz im Schießsport frönte Philipp Koschinsky seiner zweiten großen Leidenschaft, dem Fußball. Er kickte abwechselnd beim TSV Wehden oder beim TSV Düring in der Kreisliga beziehungsweise in der 1. Kreisklasse Cuxhaven. Der Allrounder lief dabei kurioserweise sowohl als Stürmer als auch als Innenverteidiger auf. „Das liegt an meiner Schnelligkeit. Die war gut für den Angriff, aber auch dafür, um als zweiter Innenverteidiger die schnellen Leute der gegnerischen Mannschaften abzulaufen“, erklärt Koschinsky. Nach der Saison 2018/2019 hängte er seine Fußballschuhe allerdings an den Nagel. „Ich hatte einfach keine Lust, mir noch irgendwo auf dem Dorf die Beine eintreten zu lassen“, so der Werder-Fan.

 

Mit seiner Anhängerschaft zu Werder Bremen meint es der 31-Jährige aber nach wie vor ernst. „Ich habe mir die Relegationsspiele gegen den 1. FC Heidenheim alleine daheim auf dem Sofa angeschaut und dabei fast einen Nervenzusammenbruch erlitten“, schildert der Sportler seine Eindrücke vom so gerade eben realisierten Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga. Der Dauerkarteninhaber war früher Fan von Hannover 96 und ist erst mit seinem Umzug in das Bundesland Bremen zum Werder-Anhänger geworden. „Zumindest den Farben bin ich treu geblieben“, scherzt Koschinsky. Er habe die Fortsetzung des Spielbetriebs in den deutschen Profiligen nicht befürwortet. „Es wurde sehr deutlich, dass es sich bei den Vereinen um Wirtschaftsunternehmen handelt und das Geld immer wichtiger wird. Ich fand es nicht in Ordnung, dass bei den Profis 22 Leute auflaufen durften, während die Kinder zu Hause bleiben mussten“, kritisiert Philipp Koschinsky. Er räumt allerdings ein, dass er eine Pleite seines Lieblingsvereins durch die Corona-Krise als sehr bedauerlich empfunden hätte: „Das wäre für die Stadt Bremen sehr ärgerlich gewesen.“

 

Philipp Koschinsky freut sich bereits auf den Saisonauftakt in der 2. Luftgewehr-Freihand-Bundesliga Nord am Sonntag, 11. Oktober, mit einem Heimschießtag. „Wie das dann genau ablaufen wird, wissen wir allerdings noch nicht“, erklärt Koschinsky. Ende August oder Anfang September wollen die Sportschützen aus allen Himmelsrichtungen zusammenkommen, dann wird der Neuzugang auch seine Kollegen aus den Niederlanden und Dänemark kennenlernen. Cecilia van Dongen kennt Koschinsky jedoch bereits vom Aufstiegswettkampf zur 1. Bundesliga am Anfang des Jahres in Hannover, denn er hatte sie unterstützend begleitet. Auch wenn die Schützen von Weltniveau ihren Leistungshöhepunkt laut Philipp Koschinsky eher mit Anfang 20 haben, rechnet er sich als Mannschaftsmitglied der Sportschützen Bremen einiges aus: „Ich hoffe, dass meine besten Jahre im Schießsport erst noch kommen.

 

 

20.06.2020: Training mit Diplomtrainer Uwe Knapp

Heute trainierte eine kleine Gruppe der Ligamannschaft mit Diplomtrainer Uwe Knapp. Uwe ist Nationaltrainer des Norwegischen Pistolennachwuchses, Freund des Vereins und für die Sportschützen gerne bereit eine Trainingseinheit durchzufüren und wertvolle Tipps für die Schützen beizusteuern. Die Einheit war intensiv, sehr harmonisch und es konnten diverse Probleme und Unstimmigkeiten in den Anschlägen und der Ausrüstung ausgemacht und abgestellt werden.

 

 

26.05.2020: Trainingsbeginn nach/während Corona

Der Trainingsbetrieb wurde unter diversen Auflagen wieder aufgenommen, sodass für die Sportler wieder die Möglichkeit besteht ihrem Hobby nachzugehen und sich auf die kommende Saison vorzubereiten.

 

 

Die Norddeutsche - 18.06.2020

Den Aufstieg im Visier

Sportschützen Bremen verstärken sich erneut und peilen die Erstklasigkeit an

von Karsten Hollmann
 

 

Lesum. In den nächsten Wochen wird der Deutsche Schützenbund entscheiden, ob die neue Saison in der 1. und 2. Luftgewehr-Freihand-Bundesliga stattfinden wird. „Die Tendenz ist pro Durchführung“, teilt der Vorsitzende der Sportschützen Bremen, Andreas Brenneke, nach einer Videokonferenz der Vereine mit. Entscheidend sei dann, welche Einschränkungen auf die Vereine zukämen.

„Die Wettkämpfe der 1. Liga werden in Sporthallen ausgetragen. Das ist sehr kostenintensiv. Es müssen eine Halle und elektronische Anlagen für das Wochenende bezahlt werden. Dürfen keine Zuschauer anwesend sein, gibt es für die Veranstalter kaum Einnahmen, aber viel Ausgaben“, gibt Brenneke zu bedenken. In der 2. Bundesliga Nord, in der auch die Lesumer seit zwei Jahren beheimatet sind, durften bis jetzt die Vereinsanlagen genutzt werden. „Sollten diese aber je nach Bundesland nicht freigegeben werden oder nicht ausreichend Platz bieten, sodass auch wir etwas anmieten müssen, können wir das aus eigener Kraft gar nicht stemmen. Wir würden dann auf Spenden oder eventuell auf Globalmittel des Beirates hoffen“, erklärt der Vereinschef. Eine weitere Frage würde sich noch hinsichtlich der ausländischen Schützen stellen. „Dürfen die einreisen?“, fragt sich nicht nur Andreas Brenneke.

Mit Niels Overgaard erhalten die Nordbremer einen weiteren Schützen des dänischen Nationalkaders hinzu. „Nils ist ein sehr guter Freund von Nicklas Kildehoj und möchte gerne in die deutsche Liga reinschnuppern. Er kann mit Nicklas zusammen anreisen und alles mal kennenlernen“, lässt Brenneke wissen. Mit Philipp Koschinsky, der ursprünglich aus Celle kommt und aus beruflichen Gründen nach Bremen gezogen ist, erhalten die Lesumer auch noch einen weiteren Aktiven dazu. „Philipp ist ein guter Schütze, hoch motiviert, sehr trainingsfleißig und passt sehr gut ins Team“, frohlockt Andreas Brenneke.

Jetzt vier Ausländer im Kader

Dadurch, dass die Sportschützen weit verteilt leben, ist ihr derzeitiger Trainingsstand auch sehr unterschiedlich. „Unsere ausländischen Schützen haben individuell auch mit Scatt-Trainingsanlagen zu Hause trainiert. Die Nationalschützen durften unabhängig davon auch schon früher wieder ins normale Training einsteigen“, informiert Andreas Brenneke. Mit den Niederländern Jelle Wind und Cecilia van Dongen sowie den Dänen Niels Overgaard und Nicklas Kildehoj haben die Lesumer mittlerweile vier Ausländer im Team, wenngleich immer nur einer starten darf. „Das ist aber trotzdem gut, weil zum Beispiel nun Niels Overgaard Nicklas Kildehoj nach dem ersten Wettkampf ablösen kann. Da ist Nicklas dann auch schon ein wenig erschöpft“, betont Sportschützin Eyleen Heuwinkel. Außerdem wolle Cecilia van Dongen eine EU-Genehmigung beantragen, mit der sie dann in ein oder zwei Jahren nicht mehr als Ausländerin bei der International Shooting Sport Federation (ISSF) geführt werde und deshalb stets als zweite Ausländerin eingesetzt werden könne.

Eyleen Heuwinkel hält sich seit Januar in der Nähe von Melsungen in Hessen auf. „Gerade als ich mir dort einen Klub zum Trainieren gesucht habe, kam die Corona-Krise mir dazwischen“, berichtet die Medizintechnik-Studentin, die derzeit ein Praktikum absolviert und im Anschluss ihre Bachelorarbeit beginnen wird. Bei der 22-Jährigen ist es in den vergangenen Wochen und Monaten nicht über Trockenübungen mit dem Gewehr und ein wenig Muskeltraining hinausgegangen.

Ganz anders sieht es da schon bei ihren Teamkollegen Jens Hinrichs und Philipp Koschinsky aus. Letzterer erwarb im Internet zwei elektronische Anlagen für daheim, von denen er eine an Hinrichs abtrat. „Ich habe das Glück, dass es bei mir vom Wohnzimmer aus bis in den Flur genau die zehn Meter sind, die ich für mein Training benötige“, teilt Jens Hinrichs mit. Mittels Infrarot kann er nun ebenso wie Philip Koschinsky ein ziemlich realistisches Training daheim absolvieren. „Es fehlt nur der Rückstoß, den das Gewehr durch das Benutzen einer Patrone erfährt“, so der 34-Jährige. Aber auch so hüpfe das Gewehr ein wenig.

Von Jelle Wind habe Hinrichs gehört, dass er in den Niederlanden während des Lockdowns auch fleißig trainiert habe. „Er hat auch viele Tipps für ein Training per Video ins Netz gestellt. Da waren ganz witzige Sachen dabei“, sagt Jens Hinrichs. Der Projektmanager lebt mittlerweile in Sandkrug, kann im dortigen Verein aber gerade nicht trainieren, weil dieser die Corona-Pause dazu genutzt hat, kräftig zu renovieren und unter anderem ein neues Dach für seine Anlage zu errichten. Einmal in der Woche tritt Hinrichs aber auch bei den Sportschützen auf der Anlage des Blumenthaler SV an. „Der Trainingsbetrieb wird bis jetzt aber noch eher verhalten angenommen. Für viele Schützen ist die Saison gelaufen, da ja alle Meisterschaften abgesagt wurden und die neue Saison erst im Oktober mit der Vereinsmeisterschaft startet“, sagt Andreas Brenneke. Teile des Ligateams genossen gerade eine Trainingseinheit mit Uwe Knapp, dem Nationaltrainer des norwegischen Pistolennachwuchses und ehemaligen Übungsleiter des Burger SV. „Er ist ein guter Freund und hat unseren Schützen noch ein paar gute Tipps und Tricks für die kommende Saison gegeben“, so Brenneke.

Trotz der Verstärkungen will der der Vereinsboss den Druck von seiner Mannschaft nehmen. „Einen direkten Angriff auf die 1. Liga wird es wohl nicht unbedingt geben, da mit Nordstemmen eine starke Mannschaft aus der 1. Liga abgestiegen ist und deshalb alles geben wird, um wieder aufzusteigen“, erklärt Andreas Brenneke. Es gebe aber auch noch ein paar andere Mannschaften in der 2. Bundesliga Nord, die das Zeug zum Aufstieg hätten. „Das Ziel für uns wird erst einmal das obere Drittel sein. Und wenn wir es dann wieder zu den Aufstiegswettkämpfen schaffen würden, fahren wir auch motiviert nach Hannover und werden das Beste geben“, verspricht Brenneke.

Die Aktiven selbst äußern sich ein wenig mutiger. „Der Aufstieg ist auf jeden Fall unser Ziel, zumal wir ja Anfang des Jahres erst gerade im Aufstiegswettkampf zur 1. Liga knapp gescheitert sind“, sagt Jens Hinrichs. Während Philipp Koschinsky ein Kandidat dafür sei, etwa 385 Ringe in einem Wettkampf beizusteuern, so habe Niels Overgaard sogar ein noch etwas höheres Niveau. „Der kann mit seinem Nationalmannschaftskollegen Nicklas Kildehoj mithalten“, verrät Hinrichs. Also dürften auch von diesem Ergebnisse von mehr als 390 Ringen zu erwarten sein. Die beiden Dänen hätten sich während der Corona-Pause auch online mit Kaderschützen aus aller Welt gemessen. „Es ist schon der Wahnsinn, was die Dänen so schießen“, staunt Jens Hinrichs. Auch Eyleen Heuwinkel zeigt sich bezüglich der kommenden Saison optimistisch, sofern sie denn ausgetragen wird: „Der Plan ist der Aufstieg. Ich sehe auch eine gute Chance für uns.“

 

 

Die Norddeutsche - 24.01.2020

Erstliga-Aufsteiger werden gesucht

Ohne Topmann Nicklas Kildehoj

von Karsten Hollmann
 

Lesum. Die Sportschützen Bremen kämpfen am Sonntag in Hannover erstmals um den Aufstieg in die 1. Luftgewehr-Freihand-Bundesliga. Finanziell wäre die höchste Klasse für die Lesumer wohl kaum zu stemmen. „Wir könnten uns einen Aufstieg wohl gar nicht leisten. In der 1. Bundesliga sollte man schon ein Budget von 10 000 Euro aufwärts anvisieren. Da hapert es auch schon an Sponsoren, die uns bei unserer Sportart nicht gerade die Tür einrennen“, gibt der Sportschützen-Vorsitzende Andreas Brenne zu bedenken.

Den Schützen selbst könne man diese Summen auch nicht unbedingt zumuten, so Brenneke. Der größte Teil der Mannschaft trifft bereits am Sonnabend in Hannover ein, um das angebotene Training von 17 bis 19 Uhr in Anspruch zu nehmen. Cecilia van Dongen wird dann am Sonntagmorgen dazustoßen. Die Nordbremer müssen allerdings wieder auf ihren dänischen Topmann Nicklas Kildehoj verzichten, der parallel beim H&N-Cup in München startet.

Deshalb steht Cecilia van Dongen erneut im Aufgebot. Neben der Niederländerin läuft der Vizemeister der 2. Bundesliga Nord mit Eyleen Heuwinkel, Guido Flierbaum, Kevin Standhartinger, Jens Hinrichs und Birgit Querfurth auf.

Der erste Wettkampf beginnt um 11.30 Uhr, der zweite um 14:30 Uhr. Neben den Sportschützen Bremen gehen mit der Giebichensteiner SGI-Halle und dem PSV Olympia Berlin (2. Liga Ost), SV Ladekop (2. Liga Nord) sowie SV Kamen und PSS Inden/Altdorf  (2. Liga West) fünf weitere Mannschaften an den Start.

„Unsere Schützen sollen einfach die Aufstiegswettkämpfe genießen und Spaß haben. Ein Platz im Mittelfeld wäre schon schön“, sagt Andreas Brenneke. Für ganz vorne werde es nicht reichen. „Aber in der 2. Bundesliga fühlen wir uns auch ganz wohl“, versichert der Vereins-Chef. Die beiden erstplatzierten Formationen steigen in die Beletage des deutschen Schießsports auf.

 

Perfekter Einstieg

18.10.2019

Wir hatten einen perfekten Einstieg in die neue Saison. Mit 2 Siegen und gleichzeitig den 2.Platz in der Tabelle war es rundum ein toller Tag. Als Gastgeber hat man den ersten und letzten Start des Tages, also mussten wir gleich mit der ersten Partie gegen den SV Olympia 72 Börm Dörpstedt starten. Beide Mannschaften hatten großen Respekt voreinander, da man sich kürzlich noch im Finale des Liga Cups in Nieder Ochtenhausen gegenüber gestanden hat, mit dem glücklicherem Ende für die Sportschützen Bremen.Man sich im Vorfeld schon klar, dass es ein knapper Wettkampf werden würde. Die Schaafschützen waren bis auf Jelle Wind und Cecillia van Dongen mit der kompletten Mannschaft angetreten. An Position 1 kam es zum Duell zweier dänischer Schützen, Nicklas Kildehoj gegen Mikkel Hansen. Beides Nationalschützen, ein brisantes Duell.In den ersten Serien schenkten sich beide nicht und waren ständig auf gleicher Höhe. Dann unterlief Nicklas im Aufbau seines Anschlages und es erschien eine 8 auf der Leinwand. In so einem starken Duell ist das schwer wieder aufzuholen und Mikkel zog seinen Wettkampf souverän durch und gewann mit 396:392.An Position 2 musste Eyleen gegen Camilla Hansen, ebenfalls aus Dänemark, aber EU-Ausländerin, die den deutschen Schützen gleichgestellt sind und deshalb starten dürfen. Da wir das Glück hatten, das Radio Bremen unseren Sport präsentieren wollte und mit einem Team vor Ort waren, war etwas Unruhe in der Halle, wann ist schon das Fernsehen beim Schießen anwesend?Das Team hatte Eyleen im Vorfeld kontaktet, um sie über den Tag zu begleiten. Eyleen war dann natürlich im Blickpunkt, da die Kamera im Wettkampf auf sie gerichtet war, was man an den ersten Schüssen auch feststellen konnte. Sie kam schlecht in den Wettkampf rein, bis die Kamera woanders platziert wurde. Dann kam bei ihr wieder die Ruhe rein und beendete ihren Wettkampf mit 389, wobei die letzten Schüsse jeweils eine 9 waren. Ihre Gegnerin wurde zum Ende hin immer stärker und erzielte das gleiche Ergebnis, als ein Stechen nach dem Wettkampf.An Position 3 gab Jens Hinrichs sein Debüt bei den Sportschützen Bremen. Er hatte ein paar Probleme, teils mit sich und auch mit den Einstellungen seiner Waffe, was sein Gegner für sich gut ausgenutzt hat und seinen Punkt relativ sicher mit 386 Ringen gegenüber den erzielten 378 Ringen von Jens gewinnen konnte.An Position 4 ging Kevin in sein Duell und die Erwartungen an ihm waren schon relativ hoch, da er den letzten Trainingswochen in hohen Dimensionen geschossen hat, wobei kein Ergebnis schlechter als 390 Ringen lag und das höchste bei 397 Ringen! Aber Training ist kein Wettkampf und da kann schon ein paar Ringe abziehen, zumal auch noch das heimische Publikum hinter einem steht. Kevin schoss einen stabilen Wettkampf und konnte mit 386:383 seinen Punkt nach Hause bringen.Als letzter der Schaafe trat Guido an die Feuerlinie. Guido konnte aufgrund einer Verletzung Wochenlang nicht trainieren und man war gespannt, wie er den Wettkampf über die Runden bringen würde. Er konnte annähernd an seine starken Zeiten anknüpfen und gewann seinen Wettkampf mit starken 389:388 Ringen. Jetzt stand es im Duell 2:2 und es stand ja noch das entscheidende Stechen von Eyleen an. Eyleen kann in solchen Wettkämpfen so ein Ding nach Hause fahren. Beide Schützinnen gingen auf den Stand, absolvierten 2 Minuten Vorbereitung und der Befehl, laden zum ersten Wettkampf von der Schießleitung. Eyleens Gegnerin legte schnell vor, eine 9 und ihre Teamkollegen jubelten schon, vielleicht war es auch eine Taktik um Eyleen wissen zu lassen, dass eine 10 geschossen wurde.Eyleen blieb aber eiskalt und traf die 10, Sieg mit 3:2 für die Sportschützen Bremen. Nach einer großen Pause, musste die Mannschaft noch den letzten Wettkampf des Tages gegen die Braunschweiger SG antreten, die schon 2 Punkte aus dem Duell gegen den SSV Kassau, beides Aufsteiger in die 2.Bundesliga, mitnehmen konnte.Im Team der Sportschützen kam zu einem Wechsel und Birgit wurde für Jens eingesetzt, was zur Folge hatte, dass Kevin auf Position 3 und Guido an Position 4 Rückten, Birgit an 5. Es sollte eine Galavorstellung der Schaafschützen werden. Nicklas konnte es nicht auf sich sitzen lassen, was ihm im ersten Wettkampf widerfahren ist.

Und lautem Jubeln honoriert wurde. In der vierten Serie hat es nicht ganz geklappt, eine 98 und damit ein Spitzenergebnis von 398 gegenüber 384 seiner Gegnerin.An Position 2 ließ Eyleen noch einmal Ihre Beständigkeit der letzten Monate aufblitzen und ließ Ihrer Gegnerin mit 99,99,99 und 100, Gesamtergebnis 397 Ringe keine Chance.An Position 3 konnte Kevin gegenüber dem letzten Wettkampf noch einen Ring drauflegen und erzielte starke 390 Ringe, aber sein Gegner leider auch, also wieder ein Stechen am Ende des Wettkampfes.Guido an Position 4 konnte sein Ergebnis mit wiederum 389 Ringen bestätigen und holte souverän seinen Punkt, gegenüber 378 Ringen seiner Gegnerin. Da waren die 3 benötigten Punkte zum Sieg schon im Sack.Birgit zeigte an Position 5 einen tollen Wettkampf, den Sie zwar nicht für sich entscheiden konnte, aber mit starken 385 Ringen zeigte, wozu Sie in der Lage ist, auch wenn im Vorfeld immer sehr aufgeregt ist. Ihre Gegnerin war dann mit 392 Ringen schon sehr stark.Jetzt kam es noch zum Stechen zwischen Kevin und seinem Gegner, der Druck war nicht mehr da, weil die Sportschützen den Wettkampf schon gewonnen hatten. Aber jeder Einzelpunkt kann am Ende der Saison noch wichtig sein und des hat Kevin nochmal alles gegeben und im ersten Schuss gleich ein 10 vorgelegt, da wurde schon gejubelt und der Gegner konnte mit einer 9 nicht mehr gegenhalten.4:1 gewonnen. Was für ein Saisonauftakt. Tolle Stimmung in der Halle, viele Zuschauer, nette Gegner, fleißige Helfer und Einstellung des Vereinsrekordes im zweiten Wettkampf der Schaafe mit überragenden 1.959 Ringen! Was will man mehr von solch einem tollen Team erwarten.
 

Lautes Jubeln nach hochgezeigte 100er

Mit zwei Siegen feierten die Lesumer auf der Anlage des Blumenthaler SV einen perfekten Einstieg in die neue Saison.

15.10.2019

Eyleen Heuwinkel (Sportschützen Bremen) blieb auf der Anlage des Blumenthaler SV eiskalt und sicherte zum Auftakt gegen SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt mit einer Zehn den knappen Heimsieg. Auch in der zweiten Begegnung gegen BSG Braunschweig II klappte es für die Nordbremerin vorzüglich. (WK)Lesum. Auch das Fernsehen war da, um über den ersten Wettkampftag der Sportschützen Bremen in der 2. Luftgewehr (LG)- Freihand-Bundesliga Nord zu berichten. Die Gastgeber bestreiten stets den ersten und letzten Start des Tages. Mit dem SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt wartete dabei zum Auftakt gleich einer der Titelanwärter auf das Heimteam. Nach dem 3:2-Erfolg bejubelten die Gastgeber beim 4:1-Sieg über die BSG Braunschweig II einen neuen Vereinsrekord.Sportschützen Bremen – SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt 4:1: „Beide Mannschaften hatten großen Respekt voreinander, da man sich kürzlich noch im Finale des Liga-Cups mit dem glücklicheren Ende für uns gegenübergestanden hatte“, teilte der Sportschützen-Vorsitzende Andreas Brenneke mit. Bis auf Jelle Wind und Cecillia van Dongen trat die Heimformation mit dem kompletten Team an. An Position eins traf Lesums Nicklas Kildehøj auf seinen dänischen Landsmann Mikkel Hansen. „In den ersten Serien schenkten sich beide in dem Duell der Nationalschützen nichts“, berichtete Brenneke. Dann unterlief Kildehøj im Aufbau seines Anschlages ein Fehler, sodass eine Acht auf der Leinwand erschien. „In so einem starken Duell ist es dann schwer, wieder aufzuholen“ (Brenneke). Hansen zog seinen Wettkampf auch souverän durch (396:392).Brenneke: Unruhe in der HalleAn Position zwei trat Eyleen Heuwinkel gegen Olympias Camilla Hansen, die trotz ihrer dänischen Staatsbürgerschaft als EUAusländerin, die den deutschen Schützen gleichgestellt ist, starten durfte. „Da wir das Glück hatten, dass Radio Bremen unseren Sport präsentieren wollte, war etwas Unruhe in der Halle“, ließ Andreas Brenneke wissen. Das Fernseh-Team habe den Youngster bereits im Vorfeld kontaktiert, um ihn über den Tag begleiten zu können. „Eyleen stand dann so natürlich im Blickpunkt, was man an den ersten Schüssen auch feststellen konnte. Dann kam bei ihr wieder die Ruhe rein. Sie beendete ihren Wettkampf mit 389 Ringen, wobei die letzten Schüsse jeweils eine Neun waren“, teilte der Vereinschef mit. Ihre Gegnerin wurde immer stärker und erzielte das gleiche Ergebnis. Nach dem Wettkampf folgte deshalb ein Stechen.An Position drei gab Jens Hinrichs sein Debüt. Der Neuzugang hatte ein paar Probleme – auch mit den Einstellungen seiner Waffe. Sein Widersacher nutzte dies mit 386 Ringen zu einem sicheren Sieg. Die Erwartungen an Lesums Kevin Standhartinger waren schon recht groß, weil er in den vorausgegangenen Trainingswochen in hohen Dimensionen geschossen hatte.Standhartinger erreichte zwar nicht ganz seine Trainingsergebnisse, offenbarte aber einen stabilen Wettkampf und brachte mit 386 Ringen seinen Punkt nach Hause. Der letzte „Schaafschütze“ Guido Flierbaum knüpfte trotz seines wochenlangen Ausfalls wegen einer Schulterverletzung annähernd an seine starken Zeiten an und gewann seinen Wettkampf mit starken 389:388 Ringen – jetzt stand es 2:2.Also musste das Stechen zwischen Eyleen Heuwinkel und Camilla Hansen den Gleichstand brechen. Beide Schützinnen absolvierten eine zweiminütige Vorbereitung, ehe der Aufruf zum Laden des Sportgerätes erfolgte. Hansen legte schnell eine Neun vor. „Ihre Teamkollegen jubelten schon. Vielleicht war es auch eine Taktik, um Eyleen wissen zu lassen, dass eine Zehn geschossen wurde“, so Brenneke. Eyleen blieb aber eiskalt und sicherte ihren Farben mit einer Zehn den knappen Heimsieg.Anzeige© WESER-KURIER digitalSportschützen Bremen – BSG Braunschweig II 4:1: Nach einer großen Pause lief das Heimteam gegen einen Liganeuling auf, der sich zuvor gegen den Mitaufsteiger SSV Kassau durchgesetzt hatte – Birgit Querfurth ersetzte Jens Hinrichs. Dies hatte zur Folge, dass Kevin Standhartinger und Guido Flierbaum jeweils um eine Position in der Setzliste vorrückten. „Es sollte eine Galavorstellung werden“, berichtete Brenneke. Nicklas Kildehøj wollte die Schlappe aus dem ersten Duell nicht auf sich sitzen lassen. Er blickte in den ersten drei Serien dreimal auf das optimale Ergebnis von 100 Ringen. „Dies wurde von den Zuschauern mit hochgezeigten 100er-Zetteln und lautem Jubeln honoriert“, informierte Brenneke. Mit 98 Ringen in der vierten Serie brachte er seinen Einzelerfolg unter Dach und Fach.Eyleen Heuwinkel ließ ihrer Gegnerin mit 397 Ringe keine Chance. Kevin Standhartinger packte im Vergleich zum ersten Duell noch vier Ringe drauf. Dies zog ein erneutes Stechen am Ende des Wettkampfes nach sich. Guido Flierbaum bestätigte seine 389 Ringe und holte souverän seinen Einzelzähler. Somit waren die drei erforderlichen Punkte für den Sieg bereits im Sack. Birgit Querfurth verlor ihren Punkt trotz starker 385 Ringe. „Birgit zeigte jedoch, wozu sie in der Lage ist, auch wenn sie im Vorfeld immer sehr aufgeregt ist“, sagte Brenneke. Die 1959 Ringe aller fünf Sportschützen bedeuteten einen neuen Vereinsrekord. Der Druck im Stechen hielt sich für Kevin Standhartinger in Grenzen, weil die Sportschützen den Wettkampf schließlich schon gewonnen hatten. „Aber jeder Einzelpunkt kann am Ende der Saison noch wichtig sein. Deshalb hat Kevin noch einmal alles gegeben und im ersten Schuss gleich eine Zehn vorgelegt“, berichtete Brenneke.Weitere InformationenErgebnisseSportschützen Bremen – SV Olympia Börm/Dörpstedt 3:2: Kildehøj – Mikkel Hansen 392:396; Heuwinkel – Camilla Hansen 389:389/10:9; Hinrichs – Hirsch 378:386; Standhartinger – Knaack 386:383; Flierbaum – Larsen 389:388; Sportschützen Bremen – BSG Braunschweig II 4:1: Kildehøj – Schwieger 398:384; Heuwinkel – Röttjer 397:387; Standhartinger – Weinreich 390:390/10:9; Flierbaum - Kiefer 389:378; Querfurth – Alrutz 385:392Tabelle: 1. SB Freiheit II 10:0 Einzelpunkte/4:0 Mannschaftspunkte; 2. Sportschützen Bremen 7:3/4:0; 3. Sgi Steinkirchen 6:4/2:2; 4. SV Olympia Börm/Dörpstedt 5:5/2:2; 4. BSG Braunschweig II 5:5/2:2; 6. SV Ladekop 4:6/2.2; 7. SSV Kassau 3:7/0:4; 8. SV Stoppelmarkt 0:10/0:4 

Nur der Däne Nicklas Kildehøj ist gesetzt

Saisonauftakt für die Sportschützen Bremen. Sie treffen beim Heimwettkampf in Beckedorf am Sonntag ab 10 Uhr auf SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt. und BSG Braunschweig II

10.10.2019

Kevin Standhartinger gehört zu den etablierten Kräften der Sportschützen Bremen, die in ihre zweite Saison in der 2. LuftgewehrBundesliga gehen.

 

Lesum. Die Sportschützen Bremen starten am Sonntag mit einem Heimwettkampf in die neue Saison der 2. Luftgewehr-FreihandBundesliga Nord. Auf der Anlage des Blumenthaler SV Am Rosenbusch in Beckedorf erwarten die Lesumer dabei zunächst um 10 Uhr den Erstliga-Absteiger SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt. Nach einer längeren Pause geht es dann um 15.15 Uhr weiter mit der Partie gegen die BSG Braunschweig II. „Für die Saison haben wir natürlich das Ziel, den Klassenerhalt zu erreichen und wenn möglich, im Mittelfeld zu landen“, sagt der Sportschützen-Vorsitzende Andreas Brenneke vor der zweiten Serie in der zweithöchsten Klasse.Die Sportschützen Bremen haben mit Jens Hinrichs vom SV Petersfehn einen Neuzugang zu verzeichnen. „Ich habe Jens bei den Landesmeisterschaften angesprochen, ob er nicht Lust hätte, bei uns 2. Bundesliga zu schießen“, informiert Brenneke. Hinrichs habe vor ein paar Jahren bereits für den SV Leuchtenburg Erfahrungen in der 2. Bundesliga gesammelt. Er deutete beim Triumph beim Liga-Cup des SV Nieder Ochtenhausen auch bereits an, dass er eine Verstärkung für die „Schaafschützen“ darstellen könnte. „Jens wird am Sonntag auch im Aufgebot stehen und im ersten Durchgang starten“, kündigt Andreas Brenneke an.Den ersten Kontakt zu Hinrichs hatte Guido Flierbaum aus der Mannschaft der Sportschützen Bremen hergestellt. „Wir haben bei den Landesverbandsmeisterschaften zusammen das Finale bestritten und uns da bereits gut verstanden“, lässt Flierbaum wissen. Die Heimmannschaft kann am Sonntag vermutlich in Bestbesetzung antreten, sodass auch die Nummer eins, Nicklas Kildehøj aus Dänemark, dabei sein wird. „Nach den starken Auftritten von Eyleen Heuwinkel im Liga-Cup wird es an der Spitze der Setzliste aber wohl eng zugehen“, prophezeit Brenneke einen spannenden Kampf um den ersten Platz.Durch das Mitwirken von Nicklas Kildehøj muss Cecillia van Dongen zum Saisonauftakt passen. Die Niederländerin hatte zwar in der Vorbereitung vollauf überzeugt, ist aber ein „Opfer“ der Regelung, dass pro Team nur ein Ausländer starten darf. Deshalb ist auch van Dongens Landsmann Jelle Wind erst einmal außen vor. Zum Kader gehören außerdem weiterhin die seit vielen Jahren etablierten Kräfte Kevin Standhartinger und Birgit Querfurth. Nicht mehr dabei sind hingegen Tim Becker und Annemarie Meffert. Becker hat gerade geheiratet und ein Haus gekauft. „Der Zeitaufwand für die 2. Bundesliga ist schon recht hoch“, zeigt Guido Flierbaum Verständnis für Beckers Rückzug.„Es werden während der Saison alle Schützen aus dem Kader eingesetzt“, verspricht Andreas Brenneke schon einmal. Brennecke zählt den Auftaktgegner SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt zu den Topfavoriten auf den Aufstieg in die Beletage des deutschen Schützenverbandes. „Zu den weiteren Favoriten zähle ich die SGi Steinkirchen und die SB Freiheit II“, sagt Brenneke.Wenn Nicklas Kildehøj es sich einrichten könne, sei der Däne laut Brennecke gesetzt. „Nicklas ist schließlich unter unseren ausländischen Aktiven der stärkste und konstanteste Schütze“, meint Andreas Brenneke. Kildehøj werde deshalb auch am Sonntag bei beiden Wettkämpfen auflaufen. Dies dürfte wohl auch auf Eyleen Heuwinkel zutreffen, wenn sie im ersten Duell gegen SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt ihre ausgezeichnete Frühform bestätigt. Der Youngster lehrte die Konkurrenz in Nieder Ochtenhausen mit tollen Ergebnissen das Fürchten. Beim 5:0-Sieg über die Gastgeber fehlte Heuwinkel nur ein Ring zu optimalen 400 Ringen. Im Finale von Nieder Ochtenhausen trafen die Nordbremer dann auf jenen SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt, der am Sonntag zu Gast inAnzeige© WESER-KURIER digitalBeckedorf ist. Hier legte Eyleen Heuwinkel mit einem 391:390-Erfolg über Camilla Hansen den Grundstein für einen etwas überraschenden 4:1-Triumph der Sportschützen. In dieser Begegnung ragte Nicklas Kildehøj heraus (398). Die Lesumer sind also auch gegen einen der großen Titelaspiranten nicht chancenlos.Die erste Saison in der 2. Bundesliga Nord hatten die Sportschützen mit einem hervorragenden vierten Platz abgeschlossen. Vor den „Schaafschützen“ waren neben dem Meister und jetzigen Erstligisten KKS Nordstemmen nur noch die SGi Steinkirchen und die SB Freiheit II, die deshalb auch wieder hoch gehandelt werden. Guido Flierbaum möchte aber nichts von einem eventuellen Titelkampf wissen: „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Wir sind schließlich erst im zweiten Jahr dabei.“ Der 36-Jährige hat sich zwar gerade erst von einer Schulterverletzung erholt, gehört aber gegen den SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt zu den fünf Schützen, die um den Heimsieg kämpfen werden. „Ich möchte nach meiner zweimonatigen Zwangspause wieder in den 390er-Bereich kommen. Das wird aber noch ein hartes Stück Arbeit“, so Flierbaum, der auch auf viele Zuschauer hofft.

Druckversion | Sitemap
© Sportschützen Bremen e.V.

Diese Homepage wurde mit IONOS MyWebsite erstellt.