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Standhartinger gewinnt Nervenduell

Am zweiten Wettkampftag hat die Sportschützen Bremen die Reise zum SV Eiche Idafehn geführt. Dort trafen die Lesumer auf Freischütz Rautheim (3:2) sowie die SB Freiheit II (1:4).

07.11.2018

 

Kevin Standhartinger (Sportschützen Bremen) holte gegen Rautheim den entscheidenden Punkt.

 

Lesum. Am zweiten Wettkampftag in der 2. Luftgewehr-Freihand-Bundesliga-Nord hat die Sportschützen Bremen die Reise zum SV Eiche Idafehn geführt. Dort trafen die Lesumer auf Freischütz Rautheim sowie die SB Freiheit II. Während Freischütz Rautheim bereits in der 1. Bundesliga angetreten war, handelt es sich bei der SB Freiheit ll um die Reserve des amtierenden deutschen Meisters. „Es waren also beides schwere Gegner für uns“, gab der Vorsitzende der Sportschützen, Andreas Brenneke, zu bedenken. Wie bereits am ersten Wettkampftag verbuchte der Aufsteiger einen Sieg und eine Niederlage.

Freitschütz Rautheim – Sportschützen Bremen 2:3: „Angepeilt war von unserem Team, möglichst einen Sieg mit nach Hause zu nehmen“, erklärte Brenneke. Da Nicklas Koldehoj mit dem dänischen Verband unterwegs war, trat der Liganeuling in der aus der vergangenen Saison gewohnten Aufstellung mit dem Niederländer Jelle Wind an. Dazu gesellten sich Neuzugang Tim Becker, Eyleen Heuwinkel, Kevin Standhartinger und Guido Flierbaum. „Der Start war etwas holprig“, berichtete Andreas Brenneke. Die Sportschützen hätten dann aber zugelegt.

Jelle Welle verlor sein Einzel mit einem für ihn eher mäßigen Ergebnis (391). Ann-Kathrin Näther hatte noch drei Ringe mehr zu bieten. Tim Becker bot mit 385 Ringen zwar ein ordentliches Resultat, unterlag Julia Schwieger um vier Ringe. „Da waren also schon zwei Punkte weg“, erklärte Brenneke. Eyleen Heuwinkel legte einen guten Wettkampf an den Tag und siegte mit 388 knapp gegen Morton Flecks. Guido Flierbaum vermochte sich zwar ein wenig im Vergleich zum ersten Wettkampftag zu steigern, ist aber noch nicht wieder in Topform.

Dennoch holte er sich mit 379 seinen Einzelzähler und glich zum 2:2 aus. Nun hatte es Kevin Standhartinger in der Hand, den entscheidenden Punkt für sein Team zu ergattern. In der letzten Serie startete er mit acht Zehnen hintereinander und setzte seinen Kontrahenten Nickolai Kristensen damit mächtig unter Druck. Zum Ende leistete sich Standhartinger jedoch zwei Neuner.

So musste er trotz starker 387 Ringe in ein Shoot-off mit seinem ringgleichen Widersacher gehen. Beide Schützen hatten zwei Minuten Vorbereitungszeit, ehe sie zum Laden des Sportgeräts für den ersten Stechschuss gebeten wurden. „Beide Teams standen hinter ihren Schützen und feuerten diese mit einem Klatschen an“, berichtete Brenneke. Kevin Standhartinger schoss als Erster. „Die Anzeige zeigte einen blauen Schuss an, also eine Acht. Bei uns herrschte Entsetzen, denn der Gegner brauchte nun nur noch eine Neun, um sein Team zum Sieger zu machen“ (Brenneke). Kristensen zeigte jedoch Nerven und brachte nur eine Sieben zustande.

SB Freiheit II – Sportschützen Bremen 4:1: „In der zweiten Partie lief es nicht so gut für unser Team, obwohl ein Sieg möglich gewesen wäre“, teilte Andreas Brenneke mit. Jelle Wind sei nicht so richtig in den Wettkampf gekommen. „Er erlaubte sich auch zwei Achter, was nur die Mannschaftskasse erfreute“, informierte Brenneke. Seine 387 Ringe langten wieder nicht zu einem Einzelsieg. Tim Becker wiederholte mit 385 Ringen sein Resultat aus dem ersten Wettkampf. „Aber selbst in Topform hätte Tim seinen stark auftrumpfenden Gegner Sören Meissner, der unglaubliche 398 Ringe raushaute, kein Paroli bieten können“, war sich Andreas Brenneke ganz sicher.

Eyleen Heuwinkel hätte ein bisschen mit sich gehadert und verlor ihr Duell gegen Lisa Geweke mit 380 Ringen. „Da war sicherlich mehr drin“, stellte der Klubchef fest. Kevin Standhartinger spulte hingegen konstant sein Pensum runter und fuhr mit 385 Ringen seinen Einzelpunkt ein.

An Position fünf kam es zum Wechsel. Birgit Querfurth ersetzte Guido Flierbaum. Somit feierte Querfurth ihr Bundesliga-Debüt. „Natürlich war Birgit sehr nervös. Aber ihre 376 Ringe waren schon in Ordnung. Sie hätte schon an ihre Leistungsgrenze gehen müssen, um das starke Ergebnis ihres Gegners Stephan Evertz zu übertrumpfen“, ließ Brenneke wissen. Evertz bejubelte fabelhafte 389 Ringe. Somit ging dieser Wettkampf verloren.

„Dies trübte aber nicht die Laune, da wir aus dem zweiten Wettkampftag schließlich mit einem Sieg hervorgegangen sind. Dies bedeutet noch Platz vier in der aktuellen Tabelle“, meinte Brenneke. Er hob hervor, dass der Liganeuling nun wieder zwei Mannschaftspunkte mehr auf dem Konto im Kampf gegen den Abstieg habe.

Am 2. Dezember wollen die „Schaafschützen“ nun bei ihrem Heimwettkampf auf der Anlage des Blumenthaler SV in Beckedorf gegen den Zweiten SGi Steinkirchen sowie gegen den Vorletzten SV Ladekop zumindest einen Sieg nachschieben – dann soll auch Nicklas Koldehoj wieder mitwirken.

Weitere Informationen

Ergebnisse

Freitschütz Rautheim – Sportschützen Bremen 2:3: Ann-Kathrin Näter – Jelle Wind 394:391; Julia Schwieger – Tim Becker 389:385; Morton Flecks – Eyleen Heuwinkel 386:388; Nickolai Kristensen – Kevin Standhartinger 387:387/7:8; Christian Zierz – Guido Flierbaum 369:379

SB Freiheit II – Sportschützen Bremen 4:1: Jacqueline Völker – Jelle Wind 392:387; Sören Meissner – Tim Becker 398:385; Lisa Geweke – Eyleen Heuwinkel 385:380; Maik Wonigait - Kevin Standhartinger 379:385; Stephan Evertz – Birgit Querfurth 389:376

SV Eiche Idafehn – SB Freiheit II 2:3; SV Eiche Idafehn – Freischütz Rautheim 2:3; KKS Nordstemmen – SGi Steinkirchen 4:1; SV Ladekop – SV Stoppelmarkt 3:2; SGi Steinkirchen - SV Stoppelmarkt 4:1; KKS Nordstemmen – SV Ladekop 5:0

Tabelle: 1. KKS Nordstemmen 4 Wettkämpfe/17:3 Einzelpunkte/8:0 Mannschaftspunkte; 2. SGi Steinkirchen 4/14:6/6:2; 3. SB Freiheit II 4/13:7/6:2; 4. Sportschützen Bremen 4/9:11/4:4; 5. Freischütz Rautheim 4/8.12/4:4; 6. SV Stoppelmarkt 4/7:13/2:6; 7. SV Ladekop 4/5:15/2:6; 8. SV Eiche Idafehn 4/7:13/0:8

Deutsche Meisterschaft: Diese Bremerhavenerin schießt scharf

Eyleen Heuwinkel aus Bremerhaven fährt Ende August zum sechsten Mal in Folge nach München. Denn in der bayerischen Landeshauptstadt findet dann immer die deutsche Meisterschaft im Schießen statt. Darauf hat die 21-Jährige bereits ein Abo.

15. August 2018

 

Das erste Mal bei den Erwachsenen

Die Sportschützin startet zum ersten Mal bei den erwachsenen Schützen. Im Juli feierte sie ihren 21. Geburtstag - und erst mit 21 ist man in ihrem Sport "volljährig". In insgesamt fünf Wettbewerben geht die Medizintechnik-Studentin an den Start. Sie schießt mit Luftgewehr und Kleinkaliber.

Die Saison läuft für die Schützin richtig gut

"In dieser Saison läuft es bei mir richtig gut", freut sich die Landesmeisterin, die optimistisch, aber auch voller Spannung nach München reist. Besonders auf den brandneuen Mixed-Wettbewerb freut sie sich.

 

Schützin Eyleen Heuwinkel aus Bremerhaven fährt zum sechsten Mal in Folge zur deutschen Meisterschaft nach München.

Verbandsoberliga Viertel- / Halbfinale --- SV Neuenlandermoor und SV Etzhorn bestreiten Finale - Viele Topergebnisse

26. Januar 2017

 

Der SV Wiefelstede war Ausrichter dieser Runde und erlebte doch einige Überraschungen. In den Viertelfinals lief doch noch so fast alles nach den Vorergebnissen in der Runde mit den Siegen der Gruppensieger.

  [LG Idafehn IMG 20170123 WA0015] Im ersten Viertelfinale konnte der SC Anschütz Lathen als Favorit überzeugen beim 4:1 gegen Eiche Idafehn. In der zweiten Partie mußte der Gastgeber ran ohne ihren Topmann Rene Wempen. Es war richtig spannend, denn der Sieger mußte im Stechschuß ermittelt werden. Hier hatte der SV Neuenlandermoor durch Klaus Denks mit 10:9 gegen Pascal Hemmje die Nase vorn und so war man im Halbfinale. Eine riesige Enttäuschung beim Gastgeber, der im letzten Jahr überzeugen konnte.

  [LG SpSch Bremen IMG 20170123 WA0016] In den Partien der Gruppe II mußte der Tabellenzweite nach der Vorrunde – SV Bramstedt- dem SV Etzhorn den Vortritt lassen beim 2:3. An Spannung fehlte es auch hier nicht. Die Sportschützen Bremen waren dann in der Partie gegen die SSG Schüttorf vor allen Dingen auf den ersten 3 Positionen (Eyleen Heuwinkel, Guido Flierbaum und Kevin Standhartinger) überlegen und die machten den 3:2 Sieg perfekt und das Erreichen des Halbfinales.

 Im ersten Halbfinale überraschte der SV Neuenladermoor erneut und doch recht klar gegen den SC Anschütz Lathen mit Blick auf die Einzelergebnisse recht deutlich und bootete einen Favoriten aus. Da war dann das Stechen zwischen Stefan Jansen und Sabrina Warnke das Beste in der Partie.

Nun war man gespannt wie der Favorit Bremen klar kam mit dem SV Etzhorn. Alle 3 Trümpfe auf den ersten Plätzen konnten dann nicht entscheidend punkten, da Anthea Hülstede vom SV Etzhorn Eyleen Heuwinkel mit 393:391 den Punkt abnahm. So zog dann der SV Etzhorn mit dem knappen 3:2 den Einzug ins Finale.

Doch ein gewisses Favoritensterben und nun wird man gespannt sein, wer denn den LM Titel beim Finale am 5. 2. gewinnt.

 

Alle Ergebnisse unter www.nwdsb.sport - Ligen

Landesrekord eingestellt

Bremen-Nord·Schwanewede. Mit der Einstellung des Landesrekordes haben die Sportschützen Bremen aus Lesum den Luftgewehr (LG)-Freihand-Wettbewerb im Rahmen der Landesverbandsmeisterschaften des Nordwestdeutschen Schützenbundes dominiert. Stephan Bütergerds, Kevin Stanhartinger und Guido Flierbaum verwiesen den SV Etzhorn in der Schützenklasse mit insgesamt 1155 Ringen auf den zweiten Platz.

29.06.2016

 

Im Einzel lief es für das Nordbremer Trio nicht so gut. Keiner schaffte den Sprung ins Finale der besten acht Schützen. Guido Flierbaum (Bild) musste sich mit 383 Ringen mit dem 18. Platz begnügen.

 

Mit der Einstellung des Landesrekordes haben die Sportschützen Bremen aus Lesum den Luftgewehr (LG)-Freihand-Wettbewerb im Rahmen der Landesverbandsmeisterschaften des Nordwestdeutschen Schützenbundes dominiert. Stephan Bütergerds, Kevin Stanhartinger und Guido Flierbaum verwiesen den SV Etzhorn in der Schützenklasse mit insgesamt 1155 Ringen auf den zweiten Platz.

Im Einzel lief es für das Nordbremer Trio hingegen nicht ganz nach Plan. Keiner schaffte den Sprung ins Finale der besten acht Schützen. Kevin Standhartinger und Stephan Bütergerds schrammten mit jeweils 386 Ringen allerdings nur wegen der schlechteren letzten Serie an dieser Endrunde vorbei. Guido Flierbaum musste sich mit nur 383 Ringen mit dem 18. Platz begnügen. Peter Morlo fand sich mit 380 Ringen auf Position 31 wieder. Es siegte Marcel Handrick vom SV Etzhorn, der mit 198,2 Ringen im Finale noch vier Plätze gutmachte. Volker Wallrabe vom SV Schwanewede belegte mit 344 Ringen Rang 127.

Nicht zum Zuge gekommen

Bei den Damen kamen die Sportschützen Bremen nicht wie erhofft zum Zuge. Beste „Scharfschützin“ war Nora Bassy mit 379 Ringen auf Platz 39. Sie bildete zusammen mit Simone Brennecke und Birgit Querfurth eine Mannschaft, die beide 374 Ringe verzeichneten. Mit insgesamt 1127 Ringen verpassten die Nordbremerinnen die Top Ten nur um zwei Ringe. Im Einzel behauptete sich Bettina Prekel von der SGi Buxtehude. Diese legte nach 396 Ringen in der Qualifikation noch 205,6 Ringe im Finale nach.

Platz zehn knapp verfehlt

Bei den Altersdamen beanspruchte Helke Bünning vom Blumenthaler SV mit 371 Ringen beim Sieg von Anja Loden vom SV Nieder Ochtenhausen (378) den 13. Platz. Gemeinsam mit den Seniorinnen Rosemarie Stahlschmidt (351) und Annegret Schmidt (348) bildete Helke Bünning eine Altersklassenformation, die mit 1070 Ringen nur um einen Ring hauchdünn Rang zehn verfehlte. Die Seniorinnen-Einzel-Konkurrenz entschied Ute von Oesen vom SV Nieder Ochtenhausen mit 376 Ringen zu ihren Gunsten. Dennis Groenling von der Farger Schützengesellschaft erklomm in der männlichen Jugend mit 367 Ringen als Drittplatzierter das Siegerpodest. Der Nordbremer Akteur musste nur Jonas Vorrath vom SV Drochtersen und Nils Kolthoff von der SSG Schüttorf (beide 371 Ringe) den Vorrang lassen. Tjorven Meirose vom SV Schwa-

newede rangierte mit 343 Ringen auf Platz 24. Farges Torben Meyer reihte sich bei der Junioren-A-Konkurrenz mit 328 Ringen auf Position 37 ein. In diesem Wettbewerb glänzte der siegreiche Rene Wempen vom SV Wiefelstede mit 388 Ringen. Lucas Diersen von den Sportschützen Bremen überzeugte mit 356 Ringen auf Platz 23 bei den Junioren B. Auch hier verbuchte Sieger Alexander Meinking vom SV Ladekop 388 Ringe.

Landesverbandsliga SC Anschütz Lathen und SV Stoppelmarkt bestreiten das Finale am 7. 2. 2016 - SV Stuhr und SpSch Bremen im kleinen Finale

Nach den Ergebnissen der Vorkämpfe wurden spannende Wettkämpfe bei der „Zwischenrunde“ in Bassum erwartet, wo der SV Stuhr Gastgeber war. Zunächst standen die Viertelfinalbegegnungen an, um dann die Finalteilnehmer der beiden Finals zu ermitteln.

Den Auftakt machte der SV Stoppelmarkt, der bis hier ohne Niederlage geblieben war, gegen den SV Jheringsfehn, der überraschend am letzten Tag der Vorrunde für das Viertelfinale sich qualifiziert hatte.

Es wurde am Ende eine klare Angelegenheit für den SV Stoppelmarkt beim 5:0 Sieg, wobei der Gegner chancenlos war. Das Topergebnis erzielte Tim Juschkat vom SV Stoppelmarkt mit 392 Ringen, was Eyleen Heuwinkel aus Bremen eben auch erzielte. Es sollte dann das beste Ergebnis für den gesamten Tag bis zur Ermittlung der Finalteilnehmer bleiben. Zudem erzielte er die einzige 100er Serie. Das Halbfinale war erreicht.

Der Gastgeber musste dann gegen den SV Etzhorn ran.  Mit 3:2 setzte man sich durch. Die Siegpunkte holten hier Dennis Knecht (388:381 gegen Mathias Keller), Nadine Riedemann (383:378 gegen Rouven Hülkenberg) und Elke Seeliger (385:379 gegen Dirk Fredehorst). Letztere gehört zur Nationalmannschaft der Behinderten und nimmt derzeit regelmäßig an Ausscheidungsschießen für die paralympischen Spiele in Rio de Janeiro teil. Sie machte vor Wochen auch sich aufmerksam, als sie einen Quotenplatz holte. Die Segel streichen mussten Jessica Lampe (378:382 gegen Anthea Hülstede) und der Eitzer Luca Hestermann (371:382 gegen Anke Horstmann).

Im Viertelfinale der Gruppe II standen sich zuerst die SpSch Bremen und die SSG Schüttorf gegenüber. Angeführt von  [Eyleen Heuwinkel] Eyleen Heuwinkel auf Position 1 (392 Ringe) zog sie die Truppe mit und man siegte mit 3:2, wo die weiteren Punkte zum Sieg von Birgirt Querfurth und Kevin Standhartinger geholt wurden. Spannend dann auch das letzte Viertelfinale zwischen Anschütz-Lathen und dem SV Leuchtenburg. Hier behielt das Team aus Lathen knapp mit 3:2 die Oberhand. 3 Partien wurden mit nur einem Ring unterschied entschieden. Die Siegpunkte zum Erreichen des Halbfinales für Lathen holten Jennifer Middendorf, Ingrid Büsing und Christopher Nintemann.

Im Halbfinale hatten die Stuhrer um Frontmann Dennis Knecht gegen den SV Stoppelmarkt zeitweise sogar einen 4:1-Erfolg vor Augen. Die Nerven waren äußerst angespannt, auch bei den mitgereisten

 

Fans von beiden Teams. Schließlich gab Knecht seinen Zähler mit 383:389 gegen Stoppelmarkts  [Ann Kathrin Näther] Ann-Kathrin Näther ebenso ab wie Jessica Lampe an Position zwei mit 385:389 gegen den äußerst ausgeruhten und an diesem Tag groß auftrumpfenden Tim Juschkat, der eine Bank war an diesem Tag. Weil Nadine Riedemann (387:382 gegen Stefan Hackmann) und die überzeugende Elke Seeliger im Rollstuhl (392:379 gegen Maximilian Willenborg) für Stuhr punkteten, ruhten alle Hoffnungen auf Niklas Rahn an Position fünf. Der Stuhrer setzte beim letzten und entscheidenden Schuss noch einmal sein Luftgewehr ab, nahm seelenruhig einen kleinen Schluck aus der Getränkeflasche und erzielte bei voller Nervenanspannung unter etwas Zeitdruck eine Acht. Damit zog er mit 370:371 gegen Adrian Börgerding und sein Team mit 2:3 gegen Stoppelmarkt knapp wie unglücklich den Kürzeren. Jubel löste auf der einen Seite die Anspannung auf, auf der anderen wich Vorfreude der bitteren Enttäuschung. Eine Neun hätte Rahn ins Stechen gebracht, eine Zehn ihm und der Mannschaft ohne Umweg den Siegpunkt beschert. Eine immer wieder gerne genutzte Aussage ist: Der Wettkampf dauert bis zum 40. Wertungsschuss.

„Natürlich sind wir ein wenig enttäuscht, da es lange Zeit so aussah, als wenn wir die Überraschung schaffen könnten. Leider mussten wir ausgerechnet dann erkennen, dass es am Ende ein einzelner Schuss sein kann, der das Match gegen dich entscheidet “ so Marcus Hemmelskamp, Organisator und Trainer der Truppe.

Eine kleine Schwäche bei Eyleen Heuwinkel im Halbfinale, wo sie mit 379 Ringen nicht an die gewohnte Leistung herankam, war wohl entscheidend dafür, daß die SpSch Bremen das Finale im Halbfinale gegen den SC Anschütz-Lathen verpassten. Man unterlag mit 2:3. Die beiden Punkte von  [Guido Flierbaum] Guido Flierbaum und Birgit Querfurth reichten dann leider nicht. Für die Truppe von Dieter Evering waren Sabine Böhle, Christoper Nintemann und Stefan Jansen die Matchwinner. So zogen sie nun ein ins Finale.

Im Finale stehen sich mit SV Stoppelmarkt und SC Anschütz Lathen in zwei Wochen (7. 2. 2016 in Bassum um 11.15 Uhr) die beiden noch ungeschlagenen Teams der Saison 2015/16 gegenüber, die weitere 14 Tage später am Aufstiegswettkampf teilnehmen werden.

Das kleine Finale zwischen Stuhr und Bremen ist um 9.45 Uhr. Ausgetragen wird es im LLZ in Bassum.

Alle Ergebnisse unter www.liga.nwdsb.de

Schützen-DM in Hochbrück mit Bremer Beteiligung

Die Ex-Bassumerin Martina Prekel gewann mit dem Luftgewehr bei der Deutschen Schießsportmeisterschaft in Garching-Hochbrück Silber bei den Damen. Im Mittelpunkt stand aber eine WM-Starterin: Barbara Engleder (Triftern).

23.08.2014

 

Guido Flierbaum (Sportschützen Bremen) hatte sich mit 390 Luftgewehr-Ringen für die DM qualifiziert.

 

Die Ex-Bassumerin Martina Prekel gewann mit dem Luftgewehr bei der Deutschen Schießsportmeisterschaft in Garching-Hochbrück Silber bei den Damen. Im Mittelpunkt stand aber eine WM-Starterin: Barbara Engleder (Triftern).

Heuwinkel soll es richten

Blumenthal.Die Sportschützen Bremen verfügen in der Bremer LG-Bezirksliga gleich über acht hervorragende Aktive. Da stets drei Schützen bei den Wettkämpfen pausieren müssen, ist ein enormer Konkurrenzkampf entbrannt.

09.01.2014

Das Kernteam der Sportschützen Bremen (von links): Kevin Standhartinger, Thorsten Wöltjen, Simone Brenneke, Peter Morlo, BiancaSchönfeld, Andreas Brenneke und Guido Flierbaum.

Blumenthal. Die Sportschützen Bremen verfügen in der Bremer LG-Bezirksliga gleich über acht hervorragende Aktive. Da stets drei Schützen bei den Wettkämpfen pausieren müssen, ist ein enormer Konkurrenzkampf entbrannt.

 

Mit Neuzugang Eyleen Heuwinkel ragt ein Schützin aber aus dem Team heraus. Die 16-Jährige stellte zuletzt mit 398 Ringen sogar Bundesliga-Niveau unter Beweis. Mit ihr soll am Sonntag, 16. März, der Aufstieg in die Landesverbandsliga klappen.

Nachdem die Sportschützen Bremen den Sprung in die Luftgewehr (LG)-Landesverbandsliga in der vergangenen Saison noch um 20 Ringe verpasst hatten, dürfte der Aufstieg in die nächst höhere Klasse für den Verein mit der Geschäftsstelle in Lesum nach Abschluss dieser Serie in der Bremer Bezirksliga nur eine Formsache darstellen. Dafür ist allein Neuzugang Eyleen Heuwinkel zu stark. Sie rief bei ihrem Gegner im Spitzenduell gegen die Borgfelder Schützengilde (Sgi) mit 398 von 400 möglichen Ringen das blanke Entsetzen hervor. Die 16-Jährige ist wohl das größte Talent in der gesamten Bundesrepublik. Nur durch Zufall stießen die Sportschützen, die ihren Trainings- und Wettkampfbetrieb auf der Anlage des Blumenthaler SV absolvieren, auf die Bremerhavenerin.

Nach Bremen-Nord gelotst

Der Vater des Sportschützen-Vorsitzenden Andreas Brenneke, Manfred Brenneke, arbeitet für ein Schießsportgeschäft in Bremervörde. Dort ist auch Eyleen Heuwinkel Kundin. Nachdem Manfred Brenneke Heuwinkel nach Bremen-Nord gelotst hatte, wurden dann auch viele andere, höherklassige Vereine auf das Riesen-Talent aufmerksam.

Die Seestädterin, die meistens in ihrem Stammverein Wulsdorfer SV trainiert, denkt aber gar nicht an einen erneuten Wechsel: „Manfred hatte mich zuerst gefragt. Ich fand ihn auch auf Anhieb sympathisch. Die Vertreter der anderen Vereine haben nicht so auf mich gewirkt. Ich habe eine sehr nette Mannschaft gefunden, mit der ich auch außerhalb der Wettkämpfe viel unternehme.“ Auch Andreas Brenneke ist die Harmonie im Team sehr wichtig: „Wir nehmen niemanden nur nach Leistung bei uns auf. Es muss menschlich einfach passen.“

Auch durch die Verstärkung mit Eyleen Heuwinkel ist in der LG-Formation ein nie gekannter Konkurrenzkampf entbrannt. „Es geben alle Gas, weil keiner der Schlechteste sein möchte“, versicherte Andreas Brenneke. Deshalb kommt es auch nur noch selten vor, dass einer der acht zum Kader gehörenden Aktiven weniger als 380 Ringe erzielt. Mit den in der Bezirksliga gezeigten Resultaten hätten die Sportschützen sogar die Chance, in der Landesverbandsliga ganz oben mitzuwirken. Neben Eyleen Heuwinkel gehören Guido Flierbaum, Nora Bassy, Kevin Standhartinger, Birgit Querfurth, Bianca Schönfeld, Peter Morlo sowie Simone Brenneke zum LG-Team. Da nur fünf Schützen ins Wettkampfteam passen, kann sich niemand hängen lassen. „Keiner will aus der Mannschaft fliegen“, so Brenneke.

Auch der Landesverbandsligist SV Wörpedorf bekam die neue Stärke der Nord-bremer bereits zu spüren. Beim Freundschaftswettkampf in Nieder Ochtenhausen als Vorbereitung auf diese Saison besiegten die Hansestädter das klassenhöhere Team locker mit 5:0. Im Halbfinale bezwangen Guido Flierbaum und Co. mit dem SV Etzhorn einen weiteren Landesverbandsligisten, ehe sie im Finale dem dritten Vertreter aus der Landesverbandsliga, SV Ladekop, erst nach einem Stechschuss mit 2:3 unterlagen.

Eyleen Heuwinkel lieferte dabei an einem Tag viermal nie weniger als 380 Ringe ab. Mit 391 Ringen sicherte sich Heuwinkel auch den Landesmeistertitel in der Jugend. Dabei hat die Bremerhavenerin erst vor drei Jahren mit ihrem Sport angefangen. Der Trainingsaufwand hält sich mit einer Übungseinheit pro Woche auch in Grenzen. Bei der Elftklässlerin scheint es sich um ein Natur-Talent zu handeln.

Nur bei den deutschen Meisterschaften in München zeigte sie mit für sie sehr bescheidenen 378 Ringen erstmals Nerven. „Deshalb ist es auch mein Ziel, die deutschen Meisterschaften im nächsten Jahr zu gewinnen. Aber erst mal zählt jetzt der Aufstieg mit der Mannschaft“, erklärte der Youngster.

Die Oberstufenschülerin kann bei Wettkämpfen im Gäste-Zimmer von Andreas Brenneke übernachten. Beruflich möchte sie mal etwas mit Meeresbiologie machen. So ganz nebenbei bestreitet das Landeskadermitglied auch noch Meisterschaften im Rollschuhlaufen.

„Das ist wie beim Eiskunstlaufen, nur dass wir eben Rollschuhe dabei tragen“, berichtete die 16-Jährige. Ihre acht Jahre ältere Schwester Sandra legt als LG-Schützin in Hamburg regelmäßig Leistungen um 380 Ringe an den Tag. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass beide eines Tages mal in einem Team antreten werden. Die gemeinsame Mutter Silke Heuwinkel schießt hingegen nur Auflage.

Eyleen Heuwinkel zeichnet eine enorme Unbekümmertheit aus. „Ich mache mir keine großen Gedanken. Ich schieße einfach“, sagte die Topschützin. Nachdem sie zwei 99er-Serien im Duell mit der Borgfelder Sgi angebracht hatte, musste sie aber erst mal den Stand verlassen, um nicht durchzudrehen. „Da ist auch die eine oder andere Glücksträne geflossen“, teilte Andreas Brenneke mit. Die Pause tat ihr so gut, dass sie sogar noch zwei 100er-Serien nachlegte. „Ich schalte beim Schießen komplett ab“, betonte Heuwinkel.

Auf 30 Mitglieder angewachsen

Die Sportschützen Bremen sind seit ihrer Vereinsgründung im Jahre 2011 von ursprünglich elf auf nunmehr 30 Mitglieder angewachsen. Es gibt auch ein paar Förderer. So haben Sponsoren die Mitgliedsbeiträge für Eyleen Heuwinkel für die nächsten drei Jahre bereits komplett übernommen und ihr zudem eine Trainingsjacke spendiert.

Es haben sich auch bereits Kooperationen mit anderen Vereinen ergeben. So wird Guido Flierbaum beispielsweise im Kleinkaliber-100-Meter-Freihand-Wettbewerb an der Seite von Stefan Reichelt und Julian Stoll vom SV Burweg bei den deutschen Meisterschaften starten.

„Wir befinden uns auf einem guten Weg. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt“, frohlockte Andreas Brenneke. Am 16. März findet in Bassum der Aufstiegskampf zur LG-Landesverbandsliga statt.

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Die Norddeutsche vom 06.12.2013
"Kooperationsvereinbarung"
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"Kooperationsvereinbarung"
__www.weser-kurier.de_Druckansicht_Sport[...]
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"Uns geht es um den Sport"
2011-10-17 Uns geht es um den Sport.pdf
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"Spiel,Spass,Sport"
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Kooperationsvereinbarung zwischen dem Blumenthaler Schützenverein von 1843 e.V. und den Sportschützen Bremen e.V.

Die 1.Vorsitzenden Andreas Brenneke und Hajo Weymann besiegeln die Vereinbarung.

Die Vorstände der beiden Schützenvereine haben mit sofortiger Wirkung, eine Kooperationsvereinbarung über die Nutzung der Schießsportanlage des Blumenthaler Schützenvereins von 1843 e.V., Am Rosenbusch 13, 28790 Schwanewede, für Mitglieder der Sportschützen Bremen geschlossen.

 

Damit können die Wettkämpfe und Disziplinen, die die Sportschützen Bremen ausüben, ab sofort und nach Vereinbarung in Blumenthal durchgeführt werden.

 

Gerade durch die allgemeinen gesellschaftlichen Veränderungen, sowie Kostenentwicklungen und die bundesweite Mitgliederentwicklung in allen sportlichen Bereichen, ist eine solche Kooperation sehr notwendig und aus praktischer Sicht auch sinnvoll.

 

Wir bedanken uns bei den Schützen/Innen aus Blumenthal für ihre Bereitschaft und sportliche Fairness. Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg und Spaß an ihrem Sport und Hobby.

 

Der Vorstand der Sportschützen Bremen

 

Zeitungsbericht hier

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